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Robert Schumann: Requiem Felix Mendelssohn Bartholdy: Wie der Hirsch schreit

Bartholomäus-Weltz-Platz 5
67346 Speyer

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Event organiser: Evangelische Kirche der Pfalz, Roßmarktstraße 4, 67346 Speyer, Deutschland

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Event info

Mitwirkende: Anna Tertjeran, Sopran | Nora Steuerwald, Alt | Gernot Heinrich, Tenor n.n., Bass
Kammerphilharmonie Mannheim
Evangelischer Oratorienchor der Pfalz
Leitung: Landeskirchenmusikdirektor Jochen Steuerwald

Ein Requiem schreibt man für sich selbst, soll Robert Schumann (1810-1856) laut seinem ersten Biographen nach Vollendung des Werkes gesagt haben. So begann eine von Vorurteilen geprägte Rezeptionsgeschichte des Werkes, das im Jahre 1852 vor Ausbruch der Depression und der Todeskrankheit entstand. Was den Protestanten Schumann zur Komposition einer katholischen Totenmesse veranlasste, lässt sich bis heute nicht ausmachen. In musikgeschichtlicher Hinsicht bildet das ebenso mysteriöse wie faszinierende Requiem, in der seltenen Tonart Des-Dur stehend, das Bindeglied zwischen Mozarts und Brahms´ Requiem-Vertonungen. Und was bei der Missa sacra durch ein Briefzeugnis belegt ist, gilt sicherlich auch hierfür: Es ist sowohl für den Konzertsaal als auch für die Kirche konzipiert.
Psalmtexte inspirierten Felix Mendelssohn Bartholdy (1809-1847)während seines ganzen Schaffens, und er hinterließ neben A-cappella-Sätzen fünf große Orchesterpsalmen. Robert Schumann bewertet 1837 Psalm 42 als die „höchste Stufe, die er [Mendelssohn] als Kirchenkomponist, ja die die neuere Kirchenmusik überhaupt erreicht hat“.

Event location

Gedächtniskirche
Bartholomäus-Weltz-Platz 5
67346 Speyer
Germany
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In den Jahren 1893 bis 1904 wurde die Gedächtniskirche der Protestation in Speyer erbaut. Sie erinnert an den 19. April 1529, als Fürsten und weitere Bevollmächtigte als Vertreter der protestantischen Minderheit gegen die Verhängung der Reichsacht über Martin Luther demonstrierten sowie die ungehinderte Ausbreitung des evangelischen Glaubens forderten. Diese Aktion gilt als der Ursprung des Begriffs „Protestantismus“.

Nachdem die Beziehung zwischen Protestanten und Katholiken nach dem Ersten Vatikanischen Konzil angespannt war und der Dom erneuert wurde, wurde die Gedächtniskirche als Reaktion auf diese Ereignisse erbaut. Dabei war es wichtig, dem Dom architektonisch mindestens ebenbürtig zu sein. So wurde dem romanischen Stil nun eine neugotische Kirche gegenübergestellt und mit 100 m der höchste Kirchenturm der Pfalz errichtet.

Die Gedächtniskirche liegt nahe dem Zentrum und kann bequem vom Hauptbahnhof mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreicht werden. Mehrere Busse fahren von dort bis zum Postplatz, von wo Sie die Linie 563 eine Station weiter zur Haltestelle „Gedächtniskirche“ bis vor die Haustür bringt.